Frühzeitige Menopause
nach Chemotherapie

Eine Chemotherapie kann die Ovarialfunktion vorübergehend oder dauerhaft beeinträchtigen. Wir begleiten Sie strukturiert, interdisziplinär und in enger Abstimmung mit Ihrer Onkologie.

Medizinische Schwerpunkte Frau steht mit dem Rücken zur Kamera im Behandlungsraum des Menopause Zentrum München — eine durch Chemotherapie ausgelöste Menopause stellt besondere medizinische Anforderungen und wird im Menopause Zentrum München onkologisch sensibel und spezialisiert begleitet.

Schwerpunkte im Detail

Worum es genau geht

01

Therapieinduzierte Ovarialinsuffizienz

Alkylierende Substanzen (z. B. Cyclophosphamid) sind besonders gonadotoxisch. Je nach Alter, Dosis und Substanzklasse kann es zu einer vorübergehenden Amenorrhoe oder einer permanenten chemotherapie-induzierten Menopause kommen. Wir diagnostizieren den hormonellen Status differenziert (AMH, FSH, Estradiol).

02

Akute Symptome lindern

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und vaginale Trockenheit treten oft abrupt und intensiver auf als bei natürlicher Menopause. Bei hormonsensitiven Tumorerkrankungen stehen hormonfreie Verfahren im Vordergrund – SSRI/SNRI, vaginale PRP, EmpowerRF und gezielte Mikronährstofftherapie.

03

Knochen, Herz & Stoffwechsel

Der frühe Östrogenmangel erhöht das Risiko für Osteoporose und kardiovaskuläre Erkrankungen erheblich. DXA-Knochendichtemessung, kardiometabolische Diagnostik und ein strukturiertes Präventionskonzept gehören für uns zum Standard – unabhängig davon, ob eine HRT möglich ist.

04

Sexualgesundheit & Intimbereich

Das genitourinäre Syndrom (GSM) tritt nach Chemotherapie häufig und ausgeprägt auf. Vaginale PRP, EmpowerRF und – wo onkologisch vertretbar – lokale Östrogentherapie können die Lebensqualität deutlich verbessern. Wir beraten transparent und tumorartspezifisch.

05

HRT nach onkologischer Erkrankung

Eine systemische Hormontherapie ist nach hormonsensitiven Tumoren in der Regel kontraindiziert, kann in ausgewählten Fällen (z. B. nach nicht-hormonsensitiven Erkrankungen) jedoch sinnvoll sein. Entscheidungen treffen wir interdisziplinär mit Ihrer Onkologie.

Unsere Standards

Medizinische Qualität — spezialisiert & leitliniengerecht

Spezialisiert auf Peri- & Postmenopause Strukturierte Diagnostik statt Standardlabor Leitliniengerecht (DMG & NAMS) Bioidentische Hormontherapie Individuelle Therapiepläne Persönlich & digital begleitet Spezialisiert auf Peri- & Postmenopause Strukturierte Diagnostik statt Standardlabor Leitliniengerecht (DMG & NAMS) Bioidentische Hormontherapie Individuelle Therapiepläne Persönlich & digital begleitet Spezialisiert auf Peri- & Postmenopause Strukturierte Diagnostik statt Standardlabor Leitliniengerecht (DMG & NAMS) Bioidentische Hormontherapie Individuelle Therapiepläne Persönlich & digital begleitet Spezialisiert auf Peri- & Postmenopause Strukturierte Diagnostik statt Standardlabor Leitliniengerecht (DMG & NAMS) Bioidentische Hormontherapie Individuelle Therapiepläne Persönlich & digital begleitet

Standorte & Termin

Persönlich da in Frankfurt und München.

Eine sorgfältige Einordnung Ihrer Beschwerden ist der erste Schritt. Termine vor Ort oder Vorbesprechung per digitaler Sprechstunde.

Häufige Fragen.

Bei manchen Frauen unmittelbar während der Therapie, bei anderen mit Verzögerung von Monaten. Bei Frauen unter 40 Jahren kann die Ovarialfunktion teilweise zurückkehren – ein längeres Monitoring ist sinnvoll.

Bei hormonsensitivem Mammakarzinom verzichten wir auf systemische HRT. Schwerpunkt sind hormonfreie Verfahren: SSRI/SNRI, vaginale PRP, EmpowerRF, Lebensstilmedizin und gezielte Mikronährstofftherapie – immer in Abstimmung mit Ihrer Onkologie.

DXA-Messung, Vitamin-D- und Calcium-Optimierung, Krafttraining sowie ggf. spezifische osteoprotektive Medikation. Wir koordinieren das Vorgehen leitliniengerecht.

Ausführliche Anamnese inkl. Tumorhistorie, Labordiagnostik, ggf. Knochendichtemessung und individueller Therapieplan. Enger Austausch mit Ihrer onkologischen Behandlung ist für uns Standard.

Weitere Beschwerden erkennen.

Über 80 % der Frauen erleben Symptome der Perimenopause — viele wissen nicht, dass diese hormonell bedingt sein können.

Heiß & schlaflos

Hitzeattacken, nächtliches Schwitzen und Durchschlafstörungen, die tagsüber Energie rauben.

Lustlosigkeit & Libidoverlust

Reizbarkeit, Ängstlichkeit, nachlassende Lust und Konzentrationsschwäche ohne klaren Auslöser.

Gewichtszunahme ohne Grund

Gewichtszunahme trotz gleicher Ernährung, Bauchfett und ein träger Stoffwechsel.

Schmerzen beim Sex / Trockenheit

Vaginale Trockenheit, Schmerzen beim Sex oder wiederkehrende Harnwegsinfekte.

Knochen & Gelenke schmerzen

Steife, schmerzende Gelenke und nachlassende Knochendichte — oft als altersbedingt fehlgedeutet.

Haut, Haare & Nägel verändern sich

Haarausfall, dünner werdende Haut und brüchige Nägel — hormonell bedingt und behandelbar.

Ohne Energie & Antrieb

Anhaltende Müdigkeit und fehlende Energie trotz ausreichend Schlaf.

Nicht mehr ich selbst

Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und das Gefühl, sich selbst fremd zu werden.

Erschöpft & unkonzentriert

Brain Fog, Konzentrationsschwäche und Erschöpfung trotz ausreichend Schlaf.