Sexualmedizin &
Intimgesundheit
Ihr Wohlbefinden verdient medizinische Aufmerksamkeit.
Ich hätte nie gedacht, dass man so offen über diese Themen sprechen kann. Hier wurde ich nicht nur behandelt — ich wurde verstanden.

Medizinische Grundlage
Störungen der sexuellen Funktion und veränderte Intimwahrnehmung sind häufige, gut behandelbare Folgen hormoneller Veränderungen in den Wechseljahren — werden aber selten offen angesprochen. Der Rückgang von Östrogen und Testosteron beeinflusst Schleimhautintegrität, Durchblutung, Erregung und Libido. Wir schaffen einen sicheren, wertschätzenden Rahmen für differenzierte Diagnostik und individuelle Therapie.
Die Mehrheit der Frauen in der Peri- und Postmenopause erlebt Veränderungen der sexuellen Gesundheit — doch nur ein Bruchteil sucht aktiv ärztliche Hilfe. Der Grund liegt häufig nicht im Mangel an Therapieoptionen, sondern an Scham und fehlendem Wissen. Unser Anspruch ist es, diese Lücke zu schließen.
Häufige Symptome
Worauf Sie achten können
Erkennen Sie sich in diesen Symptomen wieder?
Diagnostischer Ablauf
Erst verstehen, dann behandeln
Vor jeder Therapie steht eine sorgfältige diagnostische Einordnung. Unser strukturierter Ablauf stellt sicher, dass wir die Ursachen verstehen — nicht nur die Symptome behandeln.
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Anamnese & Erstgespräch
Ausführliche Erhebung Ihrer Beschwerden, Vorgeschichte, Medikation und persönlichen Ziele — in einem geschützten, wertschätzenden Rahmen.
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Gynäkologische Untersuchung
Beurteilung von Schleimhautzustand, Elastizität, pH-Wert und möglichen Entzündungszeichen. Vaginalsonographie bei Bedarf.
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Hormondiagnostik
Gezielte Laboranalyse von Östradiol, Testosteron, DHEA-S, SHBG und weiteren Parametern zur Identifikation hormoneller Defizite.
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Beckenboden-Assessment
Funktionelle Beurteilung der Beckenbodenmuskulatur, Senkungsgrad und Kontinenzsituation.
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Therapieplanung
Gemeinsame Erarbeitung eines individuellen Therapieplans — abgestimmt auf Befunde, Präferenzen und Lebenssituation.

Genitourinäres Menopausesyndrom (GSM)
Ein Syndrom — viele Facetten
Das Genitourinäre Menopausesyndrom (GSM) ist der Fachbegriff für die Gesamtheit der östrogenmangelbedingten Veränderungen im urogenitalen Bereich. Betroffen sind Vagina, Vulva, Blase und Beckenboden. Anders als Hitzewallungen bessert sich GSM ohne Behandlung nicht — es ist progredient.
Bis zu 84 % der postmenopausalen Frauen sind betroffen, doch nur etwa 25 % suchen ärztliche Hilfe. Symptome sind vaginale Trockenheit, Juckreiz, Brennen, Dyspareunie, rezidivierende Harnwegsinfekte und Belastungsinkontinenz. Die gute Nachricht: GSM ist in jedem Stadium behandelbar.
Behandlungsschwerpunkte
Was wir
behandeln
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Hormonelle Veränderungen betreffen Libido, Erregung und Orgasmusfähigkeit. Nach differenzierter Diagnostik bieten wir lokale und systemische Hormontherapien — individuell abgestimmt.
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Vaginale Atrophie führt zu Trockenheit, Brennen und Dyspareunie. Lokale Östrogentherapie ist Goldstandard; ergänzend Hyaluronsäure und regenerative Verfahren.
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Vermindertes Verlangen hat oft multifaktorielle Ursachen. Neben gezielter Hormondiagnostik (inkl. Testosteron) bieten wir Testosteron off-label sowie psychosexuelle Beratung.
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Beckenbodenschwäche, Senkung und Inkontinenz beeinträchtigen Intimität. Mit EMSELLA® und gezielter Physiotherapie stärken wir die Muskulatur — ohne OP.
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Für hormonfreie oder ergänzende Optionen: PRP fördert die Gewebeerneuerung mit körpereigenen Wachstumsfaktoren, EmpowerRF nutzt Radiofrequenz zur Straffung und Kollagenneusynthese.
Nicht sicher, welche Therapie zu Ihnen passt?
Unsere Verfahren im Detail
Verfahren im Überblick

Kosten & Abrechnung
Privatärztliche Selbstzahlerleistung
Die lokale Östrogentherapie wird in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Gerätegestützte Verfahren wie Laser, PRP oder Radiofrequenz sind Selbstzahlerleistungen. Wir beraten Sie gerne zu den Kosten im Erstgespräch.
Sexualmedizin & Intimgesundheit – in Frankfurt und München
Vaginale Trockenheit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie), Libidoverlust und veränderte sexuelle Empfindung sind keine privaten Belastungen, die man hinnehmen muss — sondern gut behandelbare Symptome des Genitourinären Menopausesyndroms (GSM). Wir bieten an beiden Standorten eine differenzierte Diagnostik und individuelle Therapie: evidenzbasiert, diskret und auf Ihre Lebenssituation abgestimmt.
Eine zielgerichtete Behandlung beginnt mit der korrekten Diagnose — wir unterscheiden zwischen hormoneller Atrophie, entzündlichen Veränderungen und mechanischen Faktoren. Daraus ergibt sich die richtige Therapie: lokale Östrogene, Hyaluronsäure-Präparate oder regenerative Verfahren wie Lasertherapie und PRP.
Das GSM ist progredient — ohne Behandlung verschlechtern sich Trockenheit, Schmerzen und Inkontinenz. Mit dem richtigen, individuellen Behandlungsplan lässt sich die Lebensqualität deutlich verbessern. Vereinbaren Sie Ihre Beratung — fachärztlich und auf Augenhöhe.
Standorte & Termin
Sexualmedizin in Frankfurt und München.
In einem geschützten, wertschätzenden Rahmen besprechen wir Ihre Beschwerden und Therapieoptionen. Termine vor Ort oder als digitale Sprechstunde — Sie entscheiden, was sich für Sie richtig anfühlt.
Häufige Fragen zur Sexualmedizin.
Das hängt von Ihren Beschwerden, Ihrem Hormonstatus und Ihren Wünschen ab. In einem ausführlichen Beratungsgespräch klären wir gemeinsam, welches Verfahren oder welche Kombination am besten passt.
Die meisten Verfahren sind minimal- oder nicht-invasiv und werden gut vertragen. Bei Bedarf setzen wir eine lokale Betäubung ein. EMSELLA® ist vollständig schmerzfrei.
Je nach Verfahren empfehlen wir in der Regel 3–5 Behandlungen. Lokale Hormontherapien sind als Dauerbehandlung konzipiert. Einen individuellen Plan erstellen wir nach der Erstberatung.
Die lokale Östrogentherapie wird in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Gerätegestützte Verfahren wie Laser, PRP oder Radiofrequenz sind Selbstzahlerleistungen.
Ja, viele Patientinnen profitieren von einer Kombination aus hormoneller Therapie und regenerativen Verfahren. Im Beratungsgespräch erarbeiten wir einen individuellen Therapieplan.
Es gibt kein festes Alter. Sobald Sie Veränderungen bemerken — Trockenheit, Schmerzen, veränderte Libido oder Blasenbeschwerden — ist eine ärztliche Einordnung sinnvoll.
Ja, insbesondere lokale, nicht-hormonelle Verfahren wie Lasertherapie, PRP oder Radiofrequenz. Lokale Östrogentherapie wird nach Rücksprache mit dem Onkologen evaluiert.
Absolute Diskretion ist selbstverständlich. Alle Gespräche und Untersuchungen finden in geschütztem Rahmen statt. Unser Team ist auf diese sensiblen Themen spezialisiert.